Zaschendorf in Mecklenburg - Vorpommern

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Osterfeuer in Zaschendorf

Für das ganze Dorf ein tolles Erlebnis

Das idyllisch, unweit der Warnow gelegene 100 Seelen große Zaschendorf mit seinem alten Guts- und Torhaus, der Kirche sowie dem neugebauten Kinderspielplatz, erstrahlte am Samstag um 18.30 Uhr im Schein des großen Osterfeuers. Die Jagdgenossenschaft Nutteln / Zaschendorf hatte alle Zaschendorfer zum diesjährigen Osterfeuer auf dem Dorfverbrennungsplatz, am Dorfeingang eingeladen. Die zahlreich erschienen alteingesessenen und neuansässigen Bewohner des Dorfes, nebst Kindern und Enkelkindern, mit ihren glänzenden Augen durch den Feuerschein, waren voller Erwartung. Dieters Gartenhecke und der von Fritz, Dieter und Oliver gesammelte Windbruch stieg in hohen Flammen aufwärts. Bei einem Osterfeuer, wo sich alle kennen, wird vieles improvisiert, da gibt es kein Geschirr aus Porzellan oder kostbares Besteck, da sind Pappteller und Plastebesteck gefragt. Wichtig ist, dass es etwas zu essen gibt. Die Frage des Trinkens regelt sich oft von alleine, so auch an diesem Fall! Die Weidgenossen lieferten kostenlos ein gebackenes Schweinchen mit Sauerkraut, dafür herzlichen Dank. Getränke waren selbst mitzubringen. Für die musikalische Umrahmung sorgte unsere Jugend. Als das Osterfeuer in allen Himmelsrichtungen sprühte und die untergehende Sonne ins Feuer schien, eröffnete unser Weidgenosse Fritz Ritz das Osterfeuer, bedankte sich für die zahlreiche Teilnahme, wünschte allen ein frohes Osterfest und einen guten Appetit. Das war das Signal zum Aufbruch zur Bratpfanne. Das Schweinchen hatte Frau Andrea Berkholz schon zerkleinert und jeder, der zu ihr kam, konnte den Wunsch äußern, von welchem Teil des ehemaligen Schwarzkittels er ein Stückchen haben möchte. Es war wie im Interhotel, wenn nicht der frische Wind gewesen wäre. Geschmacklich war es sehr schön zubereitet! Da auch der Jagdhornbläser Klaus Dieter Barkowski anwesend war, musste die "Sau", auch wenn sie schon fast verspeist war, verblasen werden. Drei weitere Stücke rundeten das Jagdhornblasen ab. Dass der Abend gelungen war, sah man auch an den immer stärker glänzenden Augen der älteren Teilnehmer, obwohl das Feuer nicht mehr so den hellen Schein hatte. Ich sage allen, die das Osterfeuer vorbereitet und gestaltet haben, vielen Dank! 

Bruno Bronnert, Zaschendorf